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Krugmann Spirituosen

Werbung *Testprodukt*

 

Heute erreichte mich passend zum morgigen Weiberfastnacht ein Testkoffer von der Firma Krugmann

 

Im Jahre 1867 meldeten die Familie Krugmann ihre Destille als Gewerbe an, und waren damit das erste Unternehmen in Meinerzhagen. Im Zweiten Weltkrieg wurde Mineralwasser und Kindernahrung hergestellt und verkauft, um zu überleben und die alten Vertriebswege zu pflegen. Wie wertvoll die waren, wurde spätestens in den 50ern deutlich. Kaum jemand kannte den amerikanischen Limonadenhersteller Coca-Cola. Die Brennerei Krugmann erhielt die Konzession, Coca Cola herzustellen.  Durch die deutliche Erhöhung der Branntwein-Steuer änderte sich in den 70er Jahren die Trinkgewohnheiten merklich. Es wurde viel weniger Alkohol konsumiert als in den früheren Jahren. Man war auf der Suche nach Nischen, und entdeckte dort den Bereich der Minispirituosen. Sie hatten ein ungewöhnliches Design, pfiffige Etiketten, lustige Namen und vor allem leckeren Geschmack. Seit Mitte der 90er wird das Unternehmen von einen jungen Management geführt. Junge Köpfe und neuen Ideen verändern den Markt. Die jungen neuen Produkte haben den Kreis gesprengt. Die klassischen Krugmann-Spirituosen wurden ausschließlich in der Region vertrieben – 50 km um den Schornstein. Doch die neuen Minis haben sich als sehr reiselustig bewiesen. Rund um den Globus haben sie eine riesige Fangemeinde gefunden. Von den USA bis Hongkong, von Finnland bis Südafrika. Innerhalb von vier Jahren schaffte Krugmann einen Exportanteil von 25 Prozent. 

Seit Beginn können Besucher bei Krugmann mit allen Sinnen erfahren wie die edlen Tropfen enstehen. Das Besucherzentrum „Alte Brennerei“ hat schon Tausende durch die historische Kornbrennerei, die Abfüllanlagen, das Labor und das Eichenfasslager gelockt. Zum Abschluss gibt es natürlich Kostproben. Die alten Gemäuer sind  lebendig: Kunst, Seminare oder Präsentationen finden offene Türen.

 

Hier das ganze Sortiment auszuschreiben wäre echt Rahmensprengend.. Schaut doch einfach mal bei den Krugmanns auf der Seite vorbei ;-)

 

Mein Testkoffer enthielt zehn wunderbare Exemplare:

  • süßer Arsch
  • kleiner Lokus
  • fuck off
  • R(h)ein Spritzer
  • Kleiner Flutscher
  • Feenstaub
  • Einhorn
  • schwarzes Schaf
  • Popsy
  • Zündkerze

Mein Fazit:

Passend zum 08.02. (Weiberfastnacht) habe ich diesen echt phantastischen Koffer zum kostenlosen testen erhalten. Ich habe mich nicht im Netz über die Geschmacksrichtungen schlau gemacht, sondern habe sie am Donnerstag, mit meiner Cousine geteilt, verköstigt. Es war eine lustige Aktion. Aber ich möchte euch nun mitteilen, was wir so über die einzelnen Minis denken. Los geht´s...

Wir fangen mit dem süßen Arsch an. Er riecht nach Amaretto, ist sehr mild und fruchtig (schmeckt nach Kirsche) im Geschmack. Er bleibt lange im Mund stehen. Der kleine Lokus riecht nach Hustensaft, und schmeckt sehr fruchtig. Fuck off ist eigentlich geruchsneutral, im ersten Moment ist er ziemlich sauer, und den Pfirsich schmeckt man nur ganz leicht. R(h)ein Spritzer riecht sehr intensiv nach Waldmeister.  Der Geschmack hätte nur intensiver sein können. Alkohol schmeckt man sehr gut. Kleiner Flutscher riecht und schmeckt nach Pflaume. Er hat eine schöne Farbe, und der Alkohol ist nicht zu stark. Beim Feenstaub sieht man den Glitzer und es riecht nach Kuchenteig. Himbeere schmeckt man, Vanille eher weniger. Einhorn riecht stark nach Wildbeere, schmeckt nicht nach Alkohol, und ist sehr fruchtig. Schwarzes Schaf riecht nach Salmiakpastillen. Den Alkohol schmeckt man kaum, und ist herb im Abgang. Popsy riecht nach Sahne, Vanillepudding und Alkohol, schmeckt im Abgang leicht nach Eierlikör. Zündkerze riecht  und schmeckt nach Energy-Drink. Kein Alkoholgeschmack.  

 

Beim Recherchieren sind mir noch viele kleine Minis vor Augen gekommen, die ich im hohen Norden leider nicht kaufen kann.

Ich würde immer wieder einen gemischten Koffer nehmen, da es echt lustig war den zu probieren.

Es ist keine Kritik, wenn ich schreibe schmeckt nicht nach Alkohol, aber bei manchen Sachen, schmeckt man ihn penetrant.

 

Vielen Dank an die Firma Krugmann für das kostenlose testen.

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